Reiseblog Norwegen 2026 - Teil 1

Unsere erste, diesjährige Skandinavienreise führt uns über Dänemark (Fähre Hirtshals nach Larvik) nach Norwegen bis zum Aglen Camp 230 km nördlich von Trondheim. Im Herbst ist dann Finnland und Schweden angesagt. Diese Aufteilung hat den Vorteil nur jeweils 5 Wochen zu dauern und wettermässig das Optimale anzutreffen: Frühlingserwachen im letzten Schnee von Norwegen, den wunderbaren Indian Summer in den finnischen Birkenwälder und weniger von den Gartensaisons zu verpassen.

 

Unsere vierte gemeinsame Nordland-Reise hat zum Ziel, die schönsten Orte respektive Stellplätze und Campings nochmals zu besuchen. Dies ergänzt mit dem Geiranger Fjord, der Aurland Route 50 und nochmals über das Haukelifjell auf über 1000 m zu fahren. Wir starteten am Sonntag 3. Mai bei sommerlichen 20 Grad.


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Info's zu den besuchten Regionen aus den lokalen Websites und Wikipedia.

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Fotos copyright by P. Trippi / H. Widrig 


... und in Mittel-Norwegen schneit es bei 0 Grad. Doch noch sind wir durch Deutschland und Dänemark unterwegs. Unsere erste Nacht verbrachten wir im Südsee-Camp bei Wietzendorf, in der Lüneburger Heide zwischen Hannover und Hamburg. Nach 8 h problemloser Fahrt sind wir dort eingetroffen und lassen uns ein reichhaltiges Huhn mit Backkartoffel an Sauerrahmsauce servieren. Am Montag durchfahren wir auf der A7 Hamburg mit auffallend wenig Verkehr ... ob da fehlende Containerschiffe die Ursache sind? Nach einem kurzen Mittagshalt am Bahnhof Padborg richten wir uns auf dem Bauerhof-Stellplatz Vesterbæk, ein paar Minuten nordwestlich von Padborg, gemütlich ein.

Nach einem längeren Fotoaufenthalt an der Bahnlinie bei Mellerup (bei Bolderslev) setzen wir die Fahrt Richtung Norden fort. 

 

Foto: Seit dem 4. Mai 2026 fährt Snälltåget am Tag Stockholm – Malmö – Kopenhagen – Hamburg einen neuen Direktzug. Die neue Verbindung fährt morgens von Stockholm und Hamburg ab und kommt noch am selben Abend an. Der Zug am 2. Tag von Hamburg kommend erwischt.

Zwischen Kolding und Aarhus durften wir über 100 km im 80er Tempo durch Baustellen schlängeln (Autobahnausbau von vier auf sechs Spuren). Pro 10 km rund 5 Arbeiter gesichtet, das dürfte noch dauern, d.h. Rückfahrt entsprechend vorsehen. Mit einer Stunde längerer als geplanter Fahrt treffen wir in Hirtshals ein. Zum Ausgleich gehen wir im Lilleheden med fem serveringer specielt til dagen (heute feinen Fisch) essen. Nach einem Bummel durch das ausgestorbene Hirtshals treffen wir rechtzeitig beim Auto auf dem Camping ein und geniessen den ersten Sonnenuntergang auf unserer Ferienreise:

Nach einer gemütlichen Nacht im Aotel Marco Polo steht die Überfahrt nach Larvik in Norwegen an. Mit der Color Line Fähre "Super Speed 2" erreichen wir das Ziel in vier Stunden nach einem reichhaltigen und qualitativ sehr feinen Buffet. Um 16:45 treffen wir ein und fahren nach Drammen auf den lokalen Stadt-Camping, sehr idyllisch am Fluss Dramsvassdraget gelegen, dem drittgrößte Flusssystem Norwegens. Ein grosszügiger und sauber gepflegter Platz, den wir uns für ein anderes Mal merken.

 


Mit schon über 1800 km unterwegs haben wir heute Donnerstag am 7. Mai in der Nähe von Kvam (zwischen Lillehammer und Dombas) unser Nachtlager zwischen Fluss und Bahntrasse bezogen. Kaum angekommen erscheint der SJ Nord BM73-Triebwagen mit der Pride-Sonderbemalung … gleich gibt’s es einen Dankeskuss für Liebe, Freiheit und Gleichheit. Ausser ein paar nächtlichen Güterzügen sollte es eigentlich ruhig bleiben … es sei denn, der neue E6-Tunnel an der anderen Talseite ist heute Nacht gesperrt und alle LKWs nutzen die alte E6 entlang „unserer“ Bahntrasse. Bei 2,5 Grad „Wärme“ mit Unterbrüchen haben wir gut geschlafen, Erholung fühlt sich aber anders an.  

Hundert Meter von unserem Standplatz liegt Georg Sinclair begraben der in der Schlacht von Kringen, 1612, fiel. Ein Grund kurz in Norwegens Geschichte einzutauchen:

Der Konflikt im Jahr 1612 war ein zentraler Bestandteil des Kalmarkrieges (1611–1613), in dem das Königreich Dänemark-Norwegen gegen Schweden kämpfte. Hauptgründe waren wirtschaftliche Interessen an der Finnmark (Fisch- und Fellehandel) sowie der Streit um die Vorherrschaft im Ostseeraum zwischen dem dänischen König Christian IV. und dem schwedischen König Karl IX.

Der Schotte George Sinclair befehligte eine Kompanie Schotten aus seiner Heimat Caithness.  Daneben waren zwei weitere Kompanien beteiligt, insgesamt 300 Mann. Sie waren auf dem Weg nach Schweden, um sich für den schwedischen Dienst im Kalmarkrieg zu melden. Die Schotten planten, im norwegischen Romsdal zu landen, einem Gebiet, das die schottischen Männer von Caithness gut kannten, da sie regelmäßig dort Holz an der Møre-Küste holten. Zu dieser Zeit gab es Handel zwischen Romsdal und Caithness, und ergab sich, dass viele der Caithness-Schotten Norwegisch sprachen und norwegische Namen hatten.

Die überwiegend aus Bauern bestehende norwegische Miliz von etwa 500 Mann beschloss, die Schotten an der engsten Stelle des Tals bei Kringen (südlich von Otta) in einen Hinterhalt zu locken. Die schottische Truppe wurde völlig überrascht. Ein Hagel aus Armbrüsten und Musketen brach auf sie nieder. Mit überlegener Stärke, dem Gelände und der Überraschung auf ihrer Seite gewannen die Norweger, und kaum 134 Schotten überlebten das Gefecht und wurden gefangen genommen.

George Sinclair, obwohl nicht der Anführer der schottischen Truppe, wurde als Symbol des besiegten Feindes hervorgehoben. Denn ursprünglich, in der Zeit der Wikinger um das Jahr 1000, stammten die Sinclairs (damals Sinklair) aus Romsdal. Die Wikinger griffen 1066 die Britischen Inseln an, unter ihnen auch die Vorahnen von Sinclair.

Am Morgen geht die Fahrt, erstmals bei bedecktem Himmel, weiter über Dombas nach Hjerkinn. Unterwegs noch kurz einen Fotonothalt vor Dovre ... über Zaun und durch Büsche ans Flussufer, denn gegenüber wartet ein schönes Gebäude-Ensemble … schon bald kommt ein Zug und das Bild ist, mit einer aus schweizerischen Produktion stammenden Lok, perfekt nach Wünschen des Fotographen in Szene gesetzt. Die Vogelwelt ist mit Flussregenpfeifer, Kanadagans und Schellente noch eher spärlich. 

Nach kurzer Fahrt an einem Rastplatz ein echtes „Bünzli-Heimweh“ Mittagessen: Hörnli vom Migros, Engadiner-Würste vom COOP an einer Bernaise Sauce  vom Dorflädeli und die letzten Gartenzwiebeln aus Vättis, angedünstet mit Aarberg-Zucker … ein recht eigenwilliges Rezept, aber es hat mit Heimatgefühlen herrlich gemundet!


Der angesteuerte Snohetta Viewpoint hoch über Hjerkinn mit grandioser Fjell-Rundumsicht ist leider bis Ende Mai gesperrt; Schonzeit für die Rentiere. So begeben wir uns auf den Camping Hegeseter Turisthytte in der Nähe von Hjerkinn. Das viel gerühmte Restaurant ist leider nur am Wochenende offen (Schonzeit für die Küche), schliesslich haben wir Freitag und sind die einzigen Durchreise-Gäste auf Platz. Immerhin schöne, geheizte und grosszügige Duschen mit WC/Lavabo, die wir gerne nutzen … draussen weht ein stürmisch kalter Westwind bei 7 Grad plus und ein paar spärliche Sonnenstrahlen beenden den Tag. Ohne Züge und LKW hoffen wir auf eine erholsame Nacht, der 2 Grad Kälte trotzen wir mit einem (nun müden) Lächeln und viel Stoff um uns herum.

Die angekündigten Minustemperaturen von -4 und -6 Grad für die nächsten Nächte lassen uns rasch weiterreisen. Auf der E6 geht es weiter Richtung Oppdal und Trondheim durch den tiefen Einschnitt des Driva Flusses. Am gegenüber liegendem Hang steht gerade ein Zug in Kongsvoll, eine Station an der 485 km langen Dovrebanan von Oslo nach Trondheim im Nirgendwo im Drivatal. Da muss natürlich ein Nothalt eingelegt werden und schon steigt der Zug wieder bergan. Vorbei an gefrorenen Wasserfällen und den riesigen E6-Autobahn-Baustellen gleiten wir sanft das Tal hinab.


Die neue, meist vierspurige E6 wird seit Lillehammer überall Richtung Trondheim vorangetrieben. Riesige Aufschüttungen und Bergsprengungen lassen hohe Kosten vermuten. Letztlich werden die LKW-Fahrer und die D-Nordkapp-Touris noch schneller auf der Verbindung in den Norden verkehren können. 

Zum Mittagshalt in Berkåk (am Bahnhof, wo denn sonst) gibt es unseren obligaten «home made mixed salad», einmal mit Wurst oder Käse oder Feta oder Thon oder usw. Wenn möglich immer die Bahnsignale im Blickfeld … und schon heisst es «action»: 

Unser Ziel, der Storsand Gard 4* Camping östlich von Trondheim treffen wir geschlossen an, nichts mit Glamping und herrlichem Blick über das Meer wie damals in 2024. Enttäuscht suchen wir auf der App Campercontact nach einer Alternative mit Meerblick. Auf der gegenüberliegenden Seite des Stjordahlfjorden sollte sich nach längerer Fahrt mit Umleitungen ein Platz finden, doch nur Jahrescamper-Caravans sind anzutreffen und mit einfachsten Serviceanlagen, nicht ganz geruchsfrei auf Distanz … also nochmals suchen. So finden wir dann auf der anderen, nördlichen Seite der Halbinsel einen schönen Stellplatz am Åsenfjordn, gegenüber der Steinviksholmen Insel. Die Burgruine ist eine spätmittelalterliche Insel- und Kirchenburg, erbaut 1525 bis 1532 durch den letzten katholischen Erzbischof von Norwegen.  Sie ist die grösste Burg Norwegens aus dieser Zeit.

Im Nordischen Siebenjährigen Krieg kamen schwedische Truppen am 28. Februar 1564 vor die Festung Steinvikholmen. Am 5. März um 11 Uhr wurde die Festung durch Norwegen aufgegeben.

So befinden wir uns doch noch auf einem idyllischen Platz zum Sein und Geniessen … bald trifft der angekündigte Regen kurz ein. Eine wunderbare Abendstimmung breitet sich später über dem Meer aus.

Heute Sonntag, ist eine Woche Ferien schon vorbei mit vielen schönen Eindrücken. Wir beschliessen eine nächste kurze Etappe Richtung Steinkjer zu fahren um dort, etwas nördlich davon gelegen, unseren nächsten Übernachtungsplatz anzusteuern. Doch zuerst gilt es, beim Pick-up Cafe - American Dinner bei Åsen einen Zwischenhalt zu machen. Inmitten viel US-Krimskrams (nicht alles ganz jungendfrei, letzteres aber leider nicht echt)  und ein paar alten US-Schlitten lassen wir uns ein American Sandwich und Chicken Nuggets mit zwei Cola servieren ... echt American Style in Norway! Im showroom u.a. ein Buick Riviera, zum Träumen schön.

Für zwei Tage haben wir uns im Føllingstua Camping einquartiert, sehr ruhig gelegen direkt an einem See mit Bademöglichkeit (heute brrrrr). Schöne Anlage für wohl 150 oder mehr Gäste, die top sauberen je drei WC und zwei Duschen für Damen respektive Herren dürften dann wohl etwas unterdimensioniert sein.

Heute ist retablieren angesagt: Kabine säubern, Wasser bunkern, Toilette entleeren, Reiseblog updaten ... und die einsame Stille als einzige Gäste auf dem Platz geniessen.

Heute 11. Mai bewölkt und leichter Regen. Zwischendurch ein paar wärmende Sonnenstrahlen.

Der Chef de Cuisine kredenzte heute ein Dreigang-Menu: als Vorspeise "les trois moules", als Hauptgang ein "entrecôte norvégien" (super zart zum sehr günstigen Preis) und ein Blaubeeren-Skyr Dessert ... en Guetä:

Auf geht's an unser nördlichstes Ziel auf dieser Reise: Zum Aglen Camping & Bobilparkering auf der Halbinsel Otterøya in Trøndelag, wo wir schon einmal die schönsten Tage auf unserer Nordlandreise 2024 verbrachten. Ein paar Impressionen von der Strecke Steinkjer-Namsos-Aglen entlang der 115 km: 

- Norwegische Häuser

- Strassen mit und ohne Maut

- Grössere und ganz grosse Bauernhöfe

- Tierwelt Norwegens

- Seen und Fjorde

- Unser Ziel der Aglen 4* Camping

... und nun geniessen wir den Tag bei 8 Grad (kein Schnee weit und breit).

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Im Trollpark des Aglen Camping hat es seit 2024 Erneuerungen gegeben ... ein Spaziergang durch die Welt der norwegischen Trolle und einem gestrandeten Delphin.

Auffahrt 14. Mai: Wir haben Zuwachs in Form einer schwedischen Tauchergruppe erhalten, diverse Camper haben Stellung bezogen. Das Wetter verschlechterte sich wie angekündigt, ein kühler Regentag ist angesagt. Morgen soll es bereits wieder besser werden.

 

Sonnenuntergang um 22:30 Uhr, Sonnenaufgang um 03:30 ... 19 h Sonne pur, manchmal in flüssiger Form.

 

Nach drei Übernachtungen in Aglen geht unsere Ferienreise wieder südwärts.

Unsere Weiterfahrt geht über Namsos Richtung Brattjer auf der Route 17 südwärts. Bei der Abzweigung südlich von Sjøåsen biegen wir für die nächste Fahrstunde auf die 715 ein. Diese schöne Strecke führt zuerst entlang grosser Seen, dann durch Hochmoor-Landschaften, einem tossenden Wasserfall, über kleinere und grössere "Pässe", zu Tal rauschenden moorbrauner Wasserflüssen und dunklen Bergseen,  aber immer Richtung Meer. 

Dort am Brattjerfjorden angekommen beziehen wir unseren Stellplatz. Ein kräftiger und schon fast warmer Südostwind aus Südschweden, der über die 1500 bis 1600 m hohen Berghöhen von Norwegen herunterfegt. Dieser "Föhn" vertreibt die Wolken und lässt uns bei 16 Grad einen neuen Wärmerekord auf unseren Ferien vermelden. Imposante "Elefanten"-Berge und eine spektakuläre Bergflanke bieten uns eine prächtige Panoramasicht.

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Um 22 Uhr heisst es dann auf die nahe gelegene Brücke über den Eingang zum Brattjenfjorden zu gehen. Ein prächtiger Sonnenuntergang beglückt zwei Reisende während den nächsten 30 Minuten:

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Langsames Aufwachen am Fjord, gemütliche Minuten bis zum Aufstehen um 10 Uhr. Und weiter führt uns die Reise nach Brekstad auf den Ørland Camping auf der gleichnamigen Halbinsel mit Blick auf den Ørlandsbugten, gleich passierte ein Schiff der Hurtigruten. Dabei durchfahren wir unterwegs wieder mehrere Berg- und Talstrassen, vorbei an zwei Rentieren, zwei Elchen und einem Hirschen und hübschen Weilern sowie einem Blick an den Bjugnfjorden mit Hafen und Kirche von Bjugn.

Langsam setzt leichter Nieselregen ein ... eine Stunde später wieder zaghafter Sonnenschein. Der Platz bietet ein simples Self-Check-in mit Kartenzahlung an und so werden wir hier bis morgen Sonntag verweilen. Für das Nationalfeiertags-Buffet im Hotel Hovde Gard haben wir uns schon mal angemeldet. Der Nationalfeiertag wird als Verfassungstag (Grunnlovsdag) bezeichnet und erinnert an die Unterzeichnung der norwegischen Verfassung in Eidsvoll im Jahr 1814. Der 17. Mai ist in Norwegen einfach eine Party für alle, vor allem auch für Kinder ... wir lassen uns überraschen.

Heute Sonntag feiern wir den Nationalfeiertag!

Zu Hunderten strömen die Trachtenmeitschi und Binngis, viele Frauen in Tracht und die Herren und die Jungs im schwarzem Anzug mit Kravatte zum Anlass ... wir sind etwas underdressed in Jeans 🙄, das nächste Mal reisen wir mit Sonntagskleidung im Koffer an.

Dem Fahnen-Vortrab mit Tamburmajorin folgen Tanz- und Musikgruppen,  dann folgen Vereine, Kindergarten- und Schulklassen-Gruppen (von der ersten bis neunten Klasse mit Eltern), eine örtliche Frauen-Kompanie in Kampfanzug, Familien mit Kind und Kegel. Am Schluss runden Feuerwehr- und Polizeiautos mit Blaulicht den Umzug ab ... um 12 Uhr geht alles zusammen vereint und fröhlich Fähnchen schwenkend durch die Strassen des Örtchens Brekstad mit Zwischenhalt und Ständchen vor dem Spital. Eine schöne und feierliche Tradition, wo man sich im Ort trifft.

Danach ist es Zeit um in das Hotel Hovde Gård, einer ehemaligen Mädchenschule, zum Nationalfeiertag-Buffet zu wechseln. Für CHF 122 haben wir zu Zweit wie Herrschaftsgäste gespiesen ... ein Buffet das keine Träume offen lässt.

Irgendwann sind alle (kulinarischen) Träume zu Ende ... gleich geht es auf die Fähre nach Vaslet, 20 Minuten zum Verdauen und Aussicht geniessen. Anschliessend führt uns die Fahrt hinauf zum etwas angejahrten aber sauberen Høgkjølen Fjellcamp, etwas südlich-westlich von Orkanger. Wir beziehen den Standplatz kurz nach 16 Uhr direkt neben dem Vogelfutter-Häuschen ... so brauchen wir heute keinen TV (haben eh keinen an Bord).

Nachdem der Abend windig und gräulich verlief, die Nachttemperatur auf 2,5 Grad fiel erstrahlte am Morgen die Sonne in alter, wärmender Frische. Das nutzen wir gleich für eine kleine Fjellwanderung und geniessen die Natur und die Weite der Moorlandschaft des Høgkjølen/Bakkjølen Naturreservats.

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Am späteren Morgen setzen wir die Reise nach Bud respektive dem nahe gelegenen, kleinen aber feinen Blahammer Camping (einer unserer Favoriten am Atlantik aus der 2022er-Reise) fort. In Halsa nach Kanestraum erwartete uns eine Fährenüberfahrt bevor wir unser Ziel erreichten. Eine abwechslungsreiche Landschaft begleitete uns.

Unsere Reiseroute ab Brekstad nach Bud:

Damit haben wir Halbzeit auf unserer Ferienreise. Die Fortsetzung des Reiseblogs im zweiten Teil link.